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Private Equity für Family Offices: Chancen & Risiken



Private Equity für Family Offices: Chancen, Risiken und die richtige Strategie




Private Equity für Family Offices: Chancen, Risiken und die richtige Strategie

Die Entscheidung, einen Teil des Familienvermögens in nicht-börsennotierte Unternehmensbeteiligungen zu investieren, wird von vielen vermögenden Familien zunehmend als Möglichkeit zur Diversifikation und Renditesteigerung erkannt. Doch der Zugang zu diesen exklusiven Anlageklassen bleibt anspruchsvoll und verlangt nach fundierter Vorbereitung, klaren Strukturen und umfassender Transparenz. Die Komplexität des Marktes erfordert ein tiefes Verständnis der Chancen und Risiken sowie eine konsequente, individuell zugeschnittene Herangehensweise.

Warum setzen immer mehr Familienvermögen auf Beteiligungen außerhalb der Börse?

Eine der Hauptmotivationen für Familien, direkt oder über spezialisierte Vehikel in Unternehmen zu investieren, liegt in der Aussicht auf überdurchschnittliche Renditen. Historische Analysen zeigen, dass Beteiligungen an nicht gelisteten Unternehmen langfristig häufig höhere Erträge als traditionelle Anlageklassen bieten. Zugleich können Investoren durch aktives Engagement im Unternehmen Einfluss auf zukunftsentscheidende Entwicklungen nehmen und damit nachhaltigen Wert schaffen.

Allerdings ist der Zugang zu erstklassigen Beteiligungen limitiert. Strukturierte Prozesse und ein exzellentes Netzwerk sind unerlässlich, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Wer Zugang zu attraktiven Investitionsmöglichkeiten sucht, muss neben Kapital auch Know-how und Geduld mitbringen. Regelmäßige, transparente Berichterstattung sowie eine klare Asset-Allocation verlangen nach digitalen Lösungen, die komplexe Vermögensstrukturen übersichtlich abbilden und jederzeit Kontrolle ermöglichen.

Welche Chancen bieten sich für Familienvermögen?

Der Einstieg in unternehmerische Beteiligungen eröffnet Familien die Möglichkeit, ihr Portfolio über klassische Anlagen hinaus zu diversifizieren. Insbesondere in Zeiten volatiler Kapitalmärkte gewinnen weniger korrelierte Anlageformen an Bedeutung. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Langfristige Wertsteigerung durch aktives Mitgestalten
  • Potenzial für signifikante Kapitalgewinne
  • Zugang zu innovativen Unternehmen und Branchen
  • Stärkung des eigenen Netzwerks und der Familienidentität
  • Flexibilität bei der Wahl von Beteiligungsstrukturen

Durch gezielte Investitionen in Wachstumsunternehmen oder Nachfolgelösungen lassen sich nicht nur finanzielle Ziele erreichen. Viele Familien nutzen ihre Beteiligungen auch, um Werte zu fördern, die ihnen wichtig sind – von nachhaltiger Unternehmensführung bis zur Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Die Herausforderung besteht allerdings darin, diese Chancen systematisch zu identifizieren und mit einer klaren Strategie umzusetzen.

Welche Risiken gilt es zu steuern?

Trotz aller Potenziale sind Unternehmensbeteiligungen mit erhöhten Risiken verbunden. Illiquidität zählt zu den zentralen Herausforderungen: Investierte Mittel sind häufig über Jahre gebunden, ein Verkauf ist oft nur eingeschränkt möglich. Darüber hinaus können operative Risiken, Managementfehler oder regulatorische Veränderungen die Rendite erheblich beeinflussen.

  • Illiquidität und lange Kapitalbindung
  • Komplexe Due-Diligence-Prozesse
  • Fehlende Transparenz in der Wertentwicklung
  • Abhängigkeit von externer Expertise
  • Potenzial für Zielkonflikte zwischen Investoren und Management

Eine frühzeitige Identifikation und Steuerung dieser Risiken ist für Familienvermögen von zentraler Bedeutung. Umfassende Analysen, professionelle Strukturen und kontinuierliche Überwachung helfen, Risiken zu minimieren und den langfristigen Erfolg zu sichern. Digitale Tools zur Vermögensübersicht und -kontrolle bieten einen entscheidenden Mehrwert, indem sie Transparenz über alle Beteiligungen schaffen.

Wie gelingt der Aufbau einer effektiven Beteiligungsstrategie?

Viele Familien fragen sich, wie sie die richtigen Unternehmen auswählen und eine nachhaltige Beteiligungsstruktur aufbauen. Der Schlüssel liegt in einer systematischen, schrittweisen Herangehensweise, die sowohl individuelle Präferenzen als auch familiäre Zielsetzungen berücksichtigt. Folgende Schritte haben sich in der Praxis bewährt:

  • Definition klarer Anlageziele und Risikoprofile
  • Aufbau eines erfahrenen Investment-Teams oder Auswahl von Beratern
  • Auswahl passender Beteiligungsvehikel und rechtlicher Strukturen
  • Gründliche Analyse und Due Diligence jedes Zielunternehmens
  • Laufende Überwachung und Anpassung der Strategie

Eine transparente, fortlaufende Vermögensübersicht bildet die Basis für jede Entscheidung. Digitale Plattformen ermöglichen es, komplexe Strukturen übersichtlich darzustellen und alle Beteiligungen in Echtzeit zu überwachen. So behalten Familien stets die Kontrolle über ihre Engagements und können flexibel auf Veränderungen reagieren. Die Fähigkeit, relevante Informationen zentral und sicher zu bündeln, schafft nicht nur Übersicht, sondern auch Vertrauen bei allen Beteiligten.

Wie lassen sich Transparenz und Kontrolle effektiv sichern?

Die Verwaltung von Beteiligungen wird besonders herausfordernd, wenn sich das Familienvermögen über verschiedene Länder, Branchen und Generationen erstreckt. Transparenz, Kontrolle und eine strukturierte Übersicht sind elementar, um sowohl operative als auch strategische Entscheidungen fundiert treffen zu können. Hier haben sich digitale Lösungen etabliert, die alle relevanten Informationen zu Beteiligungen, Ausschüttungen und Bewertungen gebündelt abbilden.

Über maßgeschneiderte Dashboards erhalten alle relevanten Entscheidungsträger Einblick in aktuelle Entwicklungen. Automatisierte Berichte und individuell anpassbare Analysen unterstützen die Koordination zwischen Family Office, externen Beratern und den einzelnen Familienmitgliedern. Das führt zu mehr Verlässlichkeit, reduziert Fehlerquellen und schafft eine gemeinsame Datenbasis für strategische Entscheidungen.

Wie bewahren Familienvermögen den Überblick bei wachsender Komplexität?

Je größer und diversifizierter das Vermögen, desto wichtiger wird eine zentrale, digital gestützte Übersicht. Viele Familien stellen sich die Frage, wie sie trotz internationaler Beteiligungen, mehrerer Gesellschaften und unterschiedlicher Assetklassen jederzeit den Überblick bewahren können. Die Antwort liegt in einer Plattform, die alle Vermögenswerte konsolidiert und in einer klaren, verständlichen Struktur abbildet.

  • Zentralisierung aller relevanten Daten
  • Individuelle Zugriffsrechte für verschiedene Nutzergruppen
  • Integration von Echtzeit-Reporting und Dokumentenmanagement
  • Automatisierte Warnmeldungen bei Abweichungen oder Risiken

So können Familien effizient steuern, Risiken frühzeitig erkennen und umfassend dokumentieren. Die Erfahrung zeigt, dass gerade die Kombination aus menschlicher Expertise und intelligenter Technologie zu überlegenen Ergebnissen führt. Eine strukturierte Vermögensübersicht ist daher kein Luxus, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor für nachhaltiges, generationenübergreifendes Wachstum.

Wie können digitale Plattformen die Verwaltung komplexer Familienvermögen unterstützen?

Digitale Plattformen für Familienvermögen bieten heute weit mehr als eine reine Bestandsaufnahme. Sie ermöglichen eine integrierte Sicht auf alle Beteiligungen, Immobilien, liquiden Mittel und weiteren Assets. Durch Schnittstellen zu Banken, Asset Managern und Steuerberatern werden Prozesse automatisiert und Fehlerquellen minimiert. Das schafft Freiräume für strategische Überlegungen und reduziert den administrativen Aufwand erheblich.

Ein weiteres zentrales Element ist die Sicherheit. Moderne Plattformen setzen auf höchste Datenschutzstandards und ermöglichen eine revisionssichere Dokumentation aller Aktivitäten. Familien erhalten so nicht nur eine aktuelle Übersicht, sondern auch die Gewissheit, dass ihre sensiblen Daten geschützt sind.

Wer langfristig Wert schaffen und das eigene Vermögen erfolgreich steuern will, sollte auf Lösungen setzen, die Übersicht, Kontrolle und Flexibilität verbinden. Plattformen wie OWNLY-Family wurden speziell für die Anforderungen anspruchsvoller Familien entwickelt. Sie bieten eine integrierte Umgebung, in der alle Aspekte der Vermögensverwaltung zusammenlaufen – von der Beteiligungsanalyse bis zum generationenübergreifenden Reporting.

Fazit: Klare Strukturen und digitale Unterstützung als Schlüssel zum Erfolg

Der Erfolg bei der Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen basiert auf einer klaren Strategie, fundierter Risikoanalyse und einer jederzeit verfügbaren, umfassenden Übersicht über das gesamte Vermögen. Wer auf digitale Werkzeuge setzt, kann Komplexität beherrschen, fundierte Entscheidungen treffen und nachhaltigen Mehrwert für kommende Generationen schaffen. Lösungen wie OWNLY-Family bieten dabei nicht nur Transparenz und Kontrolle, sondern unterstützen Familien dabei, ihre individuellen Ziele zu realisieren – sicher, effizient und zukunftsorientiert.

FAQ zu Beteiligungsstrategien für Familienvermögen

  • Wie kann ein Family Office sicherstellen, dass alle Beteiligungen transparent dokumentiert sind?
    Durch den Einsatz digitaler Plattformen, die alle Informationen zentral bündeln, behalten Familien jederzeit die Übersicht und können Dokumente revisionssicher archivieren.
  • Welche Rolle spielt die individuelle Zieldefinition bei der Auswahl von Unternehmensbeteiligungen?
    Klare Ziele helfen, geeignete Unternehmen auszuwählen und die Beteiligungsstruktur an familiäre Werte und Erwartungen anzupassen.
  • Wie lassen sich Risiken bei Direktbeteiligungen effektiv steuern?
    Umfassende Due Diligence, laufende Überwachung und eine professionelle Strukturierung reduzieren das Risiko und sichern langfristigen Erfolg.
  • Warum ist eine digitale Vermögensübersicht für Familien besonders wichtig?
    Sie ermöglicht eine konsolidierte Sicht auf alle Assets, schafft Transparenz für alle Beteiligten und unterstützt fundierte strategische Entscheidungen.
  • Wie profitieren Familien von Lösungen wie OWNLY-Family?
    Durch zentrale Datenhaltung, automatisiertes Reporting und höchste Sicherheitsstandards erhalten Familien maximale Kontrolle und Effizienz bei der Verwaltung ihres Vermögens.

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ETF vs. Einzelaktie: Die beste Strategie für Einsteiger

ETF oder Einzelaktie: Welche Strategie lohnt sich für Einsteiger?

Die ersten Schritte auf dem Kapitalmarkt sind voller Möglichkeiten. Eine grundlegende Entscheidung, die viele am Anfang beschäftigt, betrifft die Auswahl zwischen börsengehandelten Indexfonds und einzelnen Aktien. Beide Ansätze bieten Chancen, unterscheiden sich jedoch in wichtigen Aspekten wie Risiko, Aufwand und Steuerung der eigenen Geldanlage. Wer langfristig Vermögen aufbauen und finanzielle Spielräume gestalten will, profitiert von einem strukturierten Einstieg und klaren Prioritäten. Im Folgenden werden die wichtigsten Überlegungen zu ETF oder Einzelaktie: welche Strategie lohnt sich für Einsteiger? praxisnah erläutert.

Was steckt hinter ETFs und Einzelaktien?

Börsengehandelte Indexfonds, kurz ETFs, bündeln viele verschiedene Wertpapiere in einem Produkt. Sie bilden einen bestimmten Marktindex – etwa den DAX oder den MSCI World – möglichst exakt ab. Wer einen ETF erwirbt, beteiligt sich automatisch an allen Unternehmen des jeweiligen Index und streut so das Risiko. Im Gegensatz dazu steht der Kauf einzelner Aktien. Hier fließt das Kapital gezielt in ausgewählte Unternehmen, deren Entwicklung den Anlageerfolg bestimmt. Die Streuung ist geringer, die Chancen und Risiken einzelner Positionen treten stärker in den Vordergrund.

Wie unterscheiden sich Risiko und Renditepotenzial?

Ein zentrales Kriterium bei der Entscheidung für ETF oder Einzelaktie: welche Strategie lohnt sich für Einsteiger? ist das Verhältnis von Ertrag und Risiko. Indexfonds gelten als besonders robust gegen Schwankungen, da sie Verluste einzelner Unternehmen durch Gewinne anderer ausgleichen können. Wer hingegen auf wenige Einzelwerte setzt, kann von starken Kursgewinnen profitieren, trägt aber auch ein erhöhtes Verlustrisiko. Es gilt, sich über die eigene Risikobereitschaft und die Bedeutung von Diversifikation im Klaren zu sein. Langfristig erzielen breit gestreute Anlagen in der Regel stabilere Ergebnisse.

Wie viel Zeit und Wissen sind notwendig?

Der Aufbau und die Pflege eines Portfolios mit Einzelaktien verlangen Zeit, Marktbeobachtung und Analysefähigkeiten. Es reicht nicht, einmalig eine Aktie zu kaufen: Unternehmensnachrichten, Quartalszahlen und Branchentrends sollten regelmäßig verfolgt werden. ETFs bieten hier einen Vorteil. Wer sich für einen Indexfonds entscheidet, profitiert von einer automatischen Streuung und geringem Verwaltungsaufwand. Die Entwicklung des Gesamtmarkts steht im Vordergrund, nicht die Performance einzelner Unternehmen. Damit eignet sich diese Strategie besonders für Anleger, die langfristig investieren und nicht täglich Kurse prüfen möchten.

Ist mit ETFs oder Einzelaktien mehr Kontrolle möglich?

Die Wahl zwischen ETF oder Einzelaktie: welche Strategie lohnt sich für Einsteiger? hängt auch davon ab, wie viel Einfluss man auf die Zusammensetzung des eigenen Portfolios nehmen will. Mit Einzelaktien lassen sich gezielt Branchen, Regionen oder Trendthemen abdecken. Wer sich beispielsweise auf Umwelttechnologie fokussieren möchte, kann passende Unternehmen auswählen und deren Entwicklung aktiv steuern. Bei ETFs ist die Auswahl breiter, jedoch weniger individuell. Die Kontrolle über einzelne Positionen ist geringer, dafür wird die Verwaltung einfacher und das Risiko breiter verteilt. Wer eigene Präferenzen umsetzen möchte, kann auch beide Ansätze kombinieren.

Wie unterscheiden sich Kostenstrukturen und Gebühren?

Ein oft unterschätzter Faktor bei ETF oder Einzelaktie: welche Strategie lohnt sich für Einsteiger? sind die laufenden Kosten. Bei Indexfonds fallen jährliche Verwaltungsgebühren an, die jedoch meist gering sind. Einzelaktien verursachen hingegen Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf, insbesondere bei häufiger Umschichtung. Wer ein Portfolio aktiv managt, muss diese Ausgaben im Blick behalten. Auch steuerliche Aspekte unterscheiden sich, etwa bei Dividenden oder Kursgewinnen. Eine strukturierte Kostenübersicht hilft, unnötige Belastungen zu vermeiden und die Rendite zu optimieren.

Wie wichtig ist Transparenz und Übersicht für nachhaltigen Erfolg?

Die langfristige Entwicklung des eigenen Vermögens hängt nicht nur von der Auswahl zwischen ETF oder Einzelaktie: welche Strategie lohnt sich für Einsteiger? ab, sondern vor allem von einer klaren Übersicht über alle Positionen. Wer regelmäßig den Überblick behält, kann Chancen frühzeitig erkennen und Risiken aktiv steuern. Eine strukturierte Vermögensübersicht zeigt, wie einzelne Anlagen zum Gesamterfolg beitragen. Sie hilft, blinde Flecken zu vermeiden und die eigene Strategie anzupassen, wenn sich Lebensumstände oder Marktbedingungen ändern. Transparenz und Kontrolle sind entscheidende Faktoren für nachhaltiges Wachstum und Sicherheit.

Wie gelingt der Einstieg ohne Überforderung?

Gerade zu Beginn ist die Fülle an Informationen und Produkten am Markt eine Herausforderung. Die Frage, ob ETF oder Einzelaktie: welche Strategie lohnt sich für Einsteiger?, lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine klare Zielsetzung, realistische Erwartungen und eine strukturierte Herangehensweise schaffen Sicherheit. Es lohnt sich, zunächst mit einer überschaubaren Summe Erfahrungen zu sammeln. Wer die Entwicklung regelmäßig überprüft und die eigene Strategie kritisch hinterfragt, legt den Grundstein für einen erfolgreichen Vermögensaufbau. Digitale Lösungen können dabei helfen, alle Anlagen zentral zu verwalten und die Übersicht zu behalten.

Wie können digitale Plattformen die Verwaltung vereinfachen?

Moderne Tools bieten die Möglichkeit, Wertpapierdepots, Konten und andere Vermögenswerte in einer einzigen Anwendung zu bündeln. Nutzer erhalten dadurch einen vollständigen Überblick über ihre Finanzen, erkennen Zusammenhänge und können fundierte Entscheidungen treffen. Die Verwaltung von ETFs und Einzelaktien wird effizienter, Risiken werden schneller sichtbar. Wer Wert auf Kontrolle, Übersicht und Transparenz legt, profitiert von digitalen Plattformen, die komplexe Familienvermögen strukturieren und verständlich darstellen. So wird der Aufbau langfristiger Finanzstrukturen planbar und nachvollziehbar.

Welche Rolle spielt OWNLY-Family für anspruchsvolle Anleger?

OWNLY-Family unterstützt dabei, alle Vermögenswerte – von Aktien über Fonds bis hin zu Immobilien – zentral zu erfassen und zu organisieren. Die Plattform sorgt für Klarheit, indem sie die Entwicklung der verschiedenen Investments in Echtzeit abbildet und verständlich visualisiert. Damit erhalten Nutzer die Möglichkeit, individuelle Strategien zu verfolgen und auf Veränderungen flexibel zu reagieren. Wer Wert auf eine professionelle, sichere und übersichtliche Verwaltung legt, findet unter www.ownly.de eine Lösung, die den gehobenen Anforderungen moderner Vermögensplanung gerecht wird.

FAQ: ETF oder Einzelaktie – häufige Fragen zum Einstieg

Was sind die größten Risiken beim Kauf einzelner Aktien?

Investitionen in einzelne Unternehmen bieten die Aussicht auf hohe Gewinne, sind jedoch auch mit erheblichen Schwankungen verbunden. Verluste eines Unternehmens können ohne Streuung das gesamte Portfolio belasten. Ein solides Risikomanagement und regelmäßige Überprüfung sind daher unerlässlich.

Wie unterscheiden sich die laufenden Kosten bei ETFs und Einzelaktien?

Indexfonds verursachen meist geringe jährliche Verwaltungsgebühren. Beim Handel mit Einzelwerten entstehen hingegen Transaktionskosten, die sich bei häufigen Käufen und Verkäufen summieren können. Eine klare Kostenstruktur ist für eine nachhaltige Strategie entscheidend.

Welche Vorteile bietet eine strukturierte Vermögensübersicht?

Eine vollständige Übersicht über alle Anlagen erleichtert die Kontrolle, hilft Risiken zu erkennen und ermöglicht eine gezielte Steuerung. Sie trägt dazu bei, die eigene Strategie anzupassen und langfristige Ziele zu erreichen.

Kann man ETFs und Einzelaktien sinnvoll kombinieren?

Die Mischung beider Ansätze erlaubt es, von den Vorteilen breit gestreuter Anlagen zu profitieren und gleichzeitig gezielt auf einzelne Chancen zu setzen. Eine Kombination sorgt für Flexibilität und individuelle Ausrichtung des Portfolios.

Wie unterstützt OWNLY-Family beim Vermögensaufbau?

Die Plattform bietet eine zentrale Lösung zur Verwaltung aller Vermögenswerte. Sie schafft Transparenz, erleichtert Analysen und unterstützt bei der Umsetzung individueller Strategien – für eine professionelle und sichere Finanzplanung.

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Warum ein Finanzprodukt gut ist – oder auch nicht

Warum ein Finanzprodukt gut ist – oder auch nicht

Dr. Nicholas Ziegert

7. November 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

Fast jeder kennt die werblichen Angebote von Finanzanlagen, die oft verkürzt allgemeine Trendthemen als Kaufkriterium hervorheben. In den 2000ern wurden Schiffsfonds mit dem scheinbar unendlich ansteigenden Welthandel und den Vorteilen der Tonnagesteuer angepriesen. Eine kurze Blüte erlebten sog. Film- und Medienfonds, die versprachen, dass man am Erfolg von Hollywood-Blockbustern ähnlich der großen Filmstudios teilhaben könnte. Die Lehman-Anleihen waren quasi mündelsichere Anlagen, wegen der durch Ratingagenturen als gut bescheinigten Bonität der Lehman-Bank. Was aus diesen Anlagen wurde, ist bereits Geschichte.

Aber wie kann man sich selbst vor schlechten Anlageentscheidung und insbesondere vor dem Erwerb ungeeigneter Finanzprodukte schützen?

Die gute Nachricht: das kann jeder anhand der 5 folgenden Checkpunkte. Die schlechte Nachricht ist dagegen, dass man sich etwas Zeit zur Lektüre nehmen muss. Denn fast alle wesentlichen Informationen zu einem Finanzprodukt sind für potentielle Käufer zugänglich bzw. leicht zu recherchieren. 

Folgende Fragen sollte man für sich positiv beantworten, bevor man eine Überweisung für ein Finanzprodukt tätigt:

1. Passt das Finanzprodukt zu meinen Zielen?

Egal, ob einem Aktienfonds, die Trends folgen, festverzinsliche Anleihen, oder spezielle Anlagen wie Venture Capital oder Immobilienfonds angeboten werden. Man sollte für sich immer überprüfen, ob die Laufzeit, und das Risiko-Chancen-Profil zu den eigenen Zielen passen. Wer für die notwendige Grundsicherung im Alter vorsorgen möchte, hat andere Anforderungen als die Person, die im eigenen Haus sitzt, bereits eine sichere Rente hat und in die eigene Ferienimmobilie reisen kann. Insofern ist klar, dass man zunächst prüft, ob der Zins- und Tilgungsdienst – auch bei ungewöhnlichen Ereignissen organisiert, für die wichtigen Sonderausgaben und Risiken ein Liquiditätspuffer vorhanden und die notwendigen Absicherungen und die Altersvorsorge abgeschlossen sind. Erst dann kann zum Vermögensaufbau geschritten werden. Es gilt der meist zutreffende Zusammenhang, dass je höher die Rendite, desto höher das Risiko ist. Gegenteilige Behauptungen stellen sich meist als Betrug oder schlichte Dummheit heraus. Dies heißt nicht, dass man nicht hohe Risiken eingehen darf, um hohe Renditechancen zu haben. Man muss dies aber bewusst tun.

2. Auf wen vertraue ich bzw. kann ich dem Initiator trauen?

Finanzanlagen kommen überwiegend über einen organisierten Vertrieb an das anlagesuchende Publikum.  Den Verkäufern, die im Regelfall unmittelbar oder mittelbar durch Provisionen oder Karrierevorteile motiviert sind, sollte man mit einer gesunden kritischen Grundhaltung gegenübertreten, auch, wenn dies anständige Menschen sind. Sie kommen aber nie aus dieser Interessenkollision heraus, die durch ihren potentiellen Verkaufserfolg im Gegensatz zum Ratschlag im besten Interesse des Kunden besteht. 

Insofern sollte der einfache Rat befolgt werden, jemanden Sachverständigen zu fragen, der kein eigenes Interesse am jeweiligen Produktverkauf hat. Die Verkäufer der Finanzanlagen, Bankangestellte, Vertrieb von Emissionshäusern, Finanzberater sind aber nicht die Hauptakteure, auf die man vertrauen können muss. 

Jede Finanzanlage wird von unterschiedlichen Beteiligten betrieben. Die Aktie hängt vom Management/dem Vorstand der Aktiengesellschaft ab. Ein Fonds, ob geschlossen oder offen, hängt vom Fondsmanagement bzw. dem Emissionshaus ab. Das Zertifikat oder die Anleihe hängt an der Bonität der ausgebenden/emittierenden Bank und den jeweiligen Bankmitarbeitern ab, die das Produkt strukturieren und verwalten. Man vertraut nicht einem Vertriebler sein Geld an, sondern in der Regel dem für den Vermögenswert (Unternehmen, Fonds, Immobilie etc.) zuständigen Management. 

Insofern sollte hier mindestens eine kurze Internetrecherche durchgeführt werden, um zu beurteilen, wem man sein Geld anvertraut. In den letzten Wochen vor der Lehman-Pleite gab es bereits Medienberichte mit Hinweisen auf ein verschlechtertes Rating der Bank. Und spätestens wenn die Emittenten große Partys feiern und mit Elefanten und Luxusautos auftreten, sollte man seinem gesunden Menschenverstand folgen, und von einem Investment absehen – mögen die versprochenen Renditen noch so traumhaft klingen.

3. Wer hat welches Interesse an den Einzelteilen der Wertschöpfungskette? (Kosten etc.).

Um den Lebensweg einer Finanzanlage zu verstehen, sollte man zudem die finanziellen Interessen der Beteiligten an der Wertschöpfung der Finanzanlage kennen. An der Auflage von Fonds sind die Initiatoren, Rechtsanwälte, Steuerberater, Banken, Treuhänder und andere Berater beteiligt. Alle wollen zurecht bezahlt werden. In Deutschland muss hierüber bei öffentlich angebotenen Anlagen in einem Verkaufsdokument – dem Verkaufsprospekt – detailliert Auskunft gegeben werden. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Depotbanken eine Gebühr erhalten, oder Initiatoren für die Planung und Strukturierung. In der Vergangenheit haben wir aber viel Fantasie bei der Erfindung von Gebührenstrukturen gefunden, die bei genauerem Hinsehen nicht nachvollziehbar waren. Auch sollten Beteiligte für eine Leistung nicht zweimal vergütet werden. 

Nicht unproblematisch sind Fälle, in denen Initiatoren sich für die allgemeine Verwaltung eines Anlagegegenstandes (z.B. eine Immobilie) und zusätzlich für den Verkauf derselben gesondert vergüten lassen. Dies sollte nur bei besonders überdurchschnittlichem Verkaufserfolg geduldet werden. Auch die risikolose Teilnahme am Renditeerfolg sollte man genau analysieren, was z.B. dann der Fall ist, wenn der Emittent sich bei Überschreiten einer sehr geringen Renditeschwelle einen deutlich überproportionalen Anteil am Gewinn sichert. Bei geschlossenen Fonds nennt man diese Schwelle „hurdle rate“. Je niedriger sie ist, desto leichter ist das Geld für den Emittenten verdient; desto höher sie ausfällt, um so mehr muss sich das Management anstrengen, auch für die Anleger gute Renditen zu erzielen. Hierbei darf nie nur auf das Argument, dass diese Gebühren „üblich“ seien, vertraut werden. Vertrauen Sie auf Ihre Intuition, ob die Vergütung für die jeweilige Dienstleistung angemessen ist. Seien Sie aber auch fair bei der Beurteilung des jeweiligen Aufwandes bei Erbringung der Dienstleistungen.

Die Initiatoren müssen bei einem Fonds die jeweiligen Gesamtkosten als Prozentsatz vom angelegten Geld mitteilen. Dies ist eine der wichtigsten Zahlen, nach der man im Prospekt schauen muss. Sind diese Verwaltungskosten deutlich über ein Prozent pro Jahr, muss dies schon durch Besonderheiten des Produktes -und insbesondere durch bessere Renditeaussichten gut begründet sein. ETFs (an der Börse gehandelte Fonds) sollten eher unter einem Prozent; bei geschlossene Fondsanlagen kann dies auch darüber liegen. Sonst ist am Ende nur eines sicher, und zwar der jährliche Verlust durch die Verwaltungsgebühren. 

4. Hängt der Erfolg von durch wenige zu beeinflussenden Einzelbedingungen ab?

Es ist in Ordnung, wenn der Erfolg von Finanzanlagen durch externe Faktoren, wie die Wettbewerbssituation, die Konjunktur, Börsenbewegungen, Devisen- und Rohstoffpreise etc. abhängen. So geht eben Wirtschaft. Vorsichtig sollte man sein, wenn das Renditeversprechen an Bedingungen hängt, die von wenigen Personen oder Personengruppen abhängen, die nicht einer öffentlichen Aufsicht unterliegen. 

Beispiele können gewisse Steuervorteile sein, die auch kurzfristig abgeschafft werden können.

Private Equity und Venture Capital können sehr abhängig von einzelnen Investitionen sein, da bei diesen die Investoren direkt in das Management des Unternehmens, in welches investiert wird, eingreifen können um etwas zu ändern. 

Dies macht die Investition häufig nicht nur abhängig von dem Markt oder dem Erfolg des Unternehmens, sondern nur dem Handel einer wenigen Personen. Dies kann natürlich auch einen sehr positiven Effekt auf die Rendite haben, aber macht diese Art der Investition, die immer nur auf sehr wenigen Faktoren beharren sehr riskant.  Deshalb ist es so wichtig, bei einer Investition immer darauf zu achten, dass die Kursentwicklung oder die Rendite nicht nur von ein paar wenigen und riskanten Faktoren abhängt. 

5. Wie werde ich das Finanzprodukt wieder los?

Am Ende will man die Finanzanlage wieder in Geld eintauschen, sprich verkaufen können. Wenn dies so einfach wie an den Börsen ist, spricht man von einer gute Liquidität der Anlage. Man kann eine Aktie zu fast jeder Zeit über Börsen verkaufen, weil immer ausreichend Käufer zur Verfügung stehen.

Viele Anlageprodukte, wie z.B. Anleihen, Zertifikate oder auch geschlossene Fonds haben jedoch eine feste Laufzeit. Das bedeutet, dass man etwa in einem, oder manchmal auch erst nach 12-15 Jahren, eine Auszahlung erwarten darf. Vorher gibt es keinen organisierten Markt oder eine Börse. Dies ist meist gerechtfertigt: Ein Unternehmen nimmt über eine Anleihe Fremdkapital auf, um damit zu arbeiten oder zu investieren. Ein Private Equity Fonds kauft Unternehmen, entwickelt diese über Jahre weiter und verkauft sie erst im Anschluss. Zwar steht es einem jederzeit frei, auch während der festen Laufzeiten, Käufer zu finden. Aber wen kennt man schon als Privatanleger, der einem Finanzanlagen abkauft, und zu welchem Preis? 

In manchen Anlageklasse haben sich für den vorzeitigen Verkauf sog. Zweitmarkt-Plattformen entwickelt. Diese funktionieren ähnlich der Börse, indem sie Angebote zum Verkauf über eine Plattform an potentielle Käufer vermitteln. Jedoch sind auch diese Plattformen meist nicht so groß, dass sie Käufer für jedes Produkt garantieren können. Oft bieten auch die Initiatoren der Finanzanlagen oder Finanzmakler an, sich um einen Verkauf zu kümmern, wenn die der Erwerber möchte. Der Nachteil ist aber meist, dass eine nicht unwesentliche Maklergebühr bezahlt werden muss und mangels liquiden Markt auch Preisabschläge in Kauf genommen werden müssen.

Kurz: Ob man tatsächlich und auch in besonderen Lebenslagen eine längere Laufzeit durchhalten kann, sollte man sich ehrlich beantworten.

6. Fazit

Ein bisschen Lektüre und gesunder Menschenverstand sind alles, was es für eine gute Anlageentscheidung bedarf. Das heißt nicht, dass man Verluste immer vermeidet, oder nicht doch einmal Opfer eines Betruges wird. Aber langfristig wird der Umstand, nicht allein auf Verkäuferaussagen zu vertrauen, sondern seine Checklisten durchzugehen zu insgesamt besseren Anlage Ergebnissen führen.

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