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Be Your Own Bank

Be Your Own Bank

marketing@ownly.de

16. September 2016

Die Bankindustrie ist aufgewacht. Täglich berichten die Wirtschaftsmedien über neue digitale Ausflüge großer und kleiner deutscher Banken in die Welt der FinTechs und des digitalen Bankings. Kleinere Banken wie die Sutor Bank aus Hamburg bieten ihre Banksysteme als Plattformen für FinTechs, wie z.B. die Riester-Sparplan-Plattform Fairr an. Mittlere Banken, wie die Wirecard Bank liefern die Infrastruktur für moderne Konten wie number26. Große Banken, wie die Deutsche Bank verkünden gar, hunderte Millionen Euro in eine neue Digitalfabrik zu investieren und verkünden die Zusammenarbeit mit ausgewählten FinTech-Start-ups.

Andere, wie die Sparkassen- und Volksbankengruppen, haben das Thema mobiles Banking ebenfalls als wichtig erkannt, hadern jedoch mit großen Lösungen für die jeweilige Gesamtgruppe.

Was hat diesen Aktionismus ausgelöst?

Vor wenigen Jahren war das Thema FinTech bei Bankern eher als eines der kleinen Blüten der Start-up-Szene bekannt, die bekanntlich auch sehr vergänglich sein können. Ein Abwarten war die vorherrschende Strategie. Ernst genommen hat das Thema FinTech bis 2014 jedenfalls kaum eine deutsche Bank. Jetzt aber, wo eine ganze Generation neuer Kunden droht, sich nicht zuerst an die Hausbank, sondern an eine coole digitale Plattform zu wenden, müssen die etablierten Banken Gegenmaßnahmen ergreifen.

FinTechs suchen sich einzelne Bereiche aus dem Angebot von Banken heraus, und interpretieren die Dienstleistungen und Produkte im Angesicht der digitalen Möglichkeiten neu. Dabei zielen FinTechs auf die angreifbaren Schwachpunkte der Banken, sei es mit der angenehmeren Nutzbarkeit für die Kunden durch eine schöne User Experience („UX“), sei es durch neue Geschäftsmodelle, wie das Peer-to-Peer-Lending, oder dadurch, dass einer breiteren Kundenschicht Hilfsmittel an die Hand gegeben werden, die bisher nur professionellen Investoren zur Verfügung standen. Zu letzteren gehören die zahlreichen Robo-Adviser, die Algorithmen einsetzen, die Banken bisher als ihr Betriebsgeheimnis hüteten und deren Resultate teuer verkaufen konnten.

FinTechs haben verinnerlicht, dass die Kunden eine hohe Transparenz und eine jederzeitige Verfügbarkeit von Dienstleistungen und Produkten zu schätzen wissen. Mehr noch: junge Kunden fordern geradezu das Produkt, welches in Vergleichen am besten abschneidet. Eine Bindung an ein einzelnes Bankinstitut verliert dagegen an Bedeutung.

Und hier liegen auch die Grenzen des Möglichen für die Banken. Da Kunden gerade nicht mehr ein Bankprodukt haben wollen, weil es von einer bestimmten Bank(-marke) kommt, sondern, weil es im Vergleich am besten abschneidet, wird neuen Plattformen der Banken eine entsprechende Skepsis entgegen-gebracht werden.

Wie sieht aber ein Gegenmodell aus?

Stellen wir uns einmal das Banking in drei Jahren so vor:

Sie nutzen eine Applikation z.B. mit dem Namen Beyoba – Be your own bank (Anm: das Konzept und der Name sind bisher keine Realität), die ihnen alle finanziellen Informationen aggregiert darstellt, analysiert und sie bei finanziellen Entscheidungen unterstützt und berät. In der Mitte ihres Dashboards haben sie ihren aktuellen Vermögensstand, inklusive Konten, Depots, Immobilien und sonstige Anlagen übersichtlich und mit Kennzahlen versehen angeordnet. Benötigen sie ein neues Finanzprodukt, ob Kredit oder Fonds, greift Beyoba auf ihre hinterlegte Anlagestrategie zurück und wählt aus den weltweit verfügbaren Angeboten das passende aus. Sie erhalten Produktvorschläge und können sofort testen, wie sich ihre Asset Allokation mit den neuen Produkten verändern würde. Eine Eröffnung einer neuen Bankverbindung ist nicht mehr notwendig, weil alle Produkte von anderen Banken in den von Ihnen gehaltenen Konten abgebildet werden können. Sollte hier einmal eine Ausnahme, wie z.B. bei einem Bankkredit, eintreten, so ermöglicht die Onlineauthentifizierung über den Iris-Scanner, eine in wenigen Augenblicken mögliche Konto-eröffnung bei einer anderen Bank, ob in Singapur oder New York.

Die Ideen hierzu sind schier unendlich. Die Kernentwicklungen sind jedoch, dass die Hausbanken ihre zentrale Rolle verlieren, weil die Kenntnis des Kunden mit allen seinen Daten längst auf die neue Plattform gewandert ist und der Nutzer selbst Herr seiner Daten und Analysen ist. Der Banking Kunde wandelt sich somit von einem vom Hoheitswissen der Hausbank abhängigen Kunden zu einem unabhängigen und gut informierten Self-Service Nutzer.

Selbst, wenn die höchst individuelle Beratung über das digital mögliche hinaus benötigt wird, sucht Beyoba den passenden Berater mit entsprechender Fachexpertise heraus. Beyoba besitzt nicht die Daten des Kunden, sondern macht die Datennutzung ausschließlich im Interesse des Kunden nutzbar.

Welche Interessenskonflikte müssten Banken in solch einer Welt aushalten, wollten sie ihren Kunden mit den neuen digitalen Möglichkeiten das jeweils weltweit beste Produkt anbieten und auf der anderen Seite, eigene Fonds, Sparprodukte, Vermögens-verwaltungs-mandate etc. vertreiben?

Die Zukunft wird zeigen, ob das möglich ist.

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Beautiful Banking als Erfolgsfaktor

Beautiful Banking als Erfolgsfaktor

marketing@ownly.de

1. Januar 2016

Schön, schöner, unerreichbar?

Was ist schön? Auf die Frage, an der sich seit Urbeginn der Menschheitsgeschichte die Geister scheiden, ist auch im 21. Jahrhundert und Zeitalter der durch Google und Co. propagierten Allwissenheit, keine eindeutige Antwort zu finden. „Innere Schönheit“ ist ein Wert, der sich noch schwerer messen lässt als die von außen vermeintlich sichtbare. Nichtsdestotrotz existiert auch für diese Äußerlichkeit kein einheitlicher Bewertungsmaßstab. Man stößt auf Schlagwörter wie „Anmut“, „Attraktivität“, „Eleganz“, „Vornehmheit“ und „Stil“. Die „Schönheit des Stils“ erscheint als ein erstrebenswertes Attribut, schließlich gelten Objekte dieser Kategorie nicht nur als „schön“, sondern zudem auch als „stilvoll“.

Schönheit, Stil, Eleganz- alle wollen sie, doch nicht jeder bekommt sie. Trotz des immer fortwährenden Strebens nach diesen Charakteristika, scheinen sie keinenfalls ein verpflichtendes Kriterium zu sein. Vielmehr ist Schönheit etwas freiwilliges, optionales, ideales… Unerreichbares?

Mission impossible?

Um einiges geerdeter (dafür aber vielleicht weniger schön?) geht es heutzutage im Banking zu. Mit der Einführung des Bankautomaten, Online-Bankings oder der Foto-Überweisung gingen der Branche zwar etwas traditioneller Charme (lies: staubiges Image) verloren, allerdings kamen diese dem digitalen Wandel und der Nutzerfreundlichkeit zugute. Nichtsdestotrotz sind wir noch meilenweit davon entfernt, mit unserem Online-Banking tatsächlich eine Smartphone-Anwendung in der Hosentasche zu haben, die uns versteht und versucht, zu unserm täglichen Freund und Helfer zu werden. Vom „real-life Banking“ fern jeglicher digitaler Tools mal ganz zu schweigen.

Dieser Lücke haben sich zahlreiche FinTechs verschrieben, deren Kernaufgabe darin liegt, die Kunden glücklich zu machen. Wer im Sinne des Nutzers handelt, der erreicht diesen auch. Nichts also, mit unerreichbarer Schönheit.

Die Schönheit im Banking entsteht in den Augen des Kunden. Bankautomaten? Schön, denn sie machen das Abheben von Geld zu einer Handlung, welche mal eben in der Mittagspause zwischen Meeting und Mett-Brötchen erledigt werden kann. Online-Banking? Auch schön, denn es erspart den lästigen Weg in die Bankfiliale, wodurch der Kontostand nur einen Klick entfernt ist. Foto-Überweisung? Wunderschön, da auch zeit-und aufwandsmindernd. Nichtsdestotrotz sind wir noch lange nicht am Ende der Digitalisierungskette angelangt. FinTechs machen vor, was Banken, im Sinne des Nutzers, schnellstmöglich aufgreifen sollten. Die Mission für die Zukunft? Let´s make Banking beautiful again!

„Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.“
-David Hume

Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Wir verändert sich also die Wahrnehmung dieser, wenn Sie vom Kunden selbst geschaffen wurde?

Menschen war es schon immer wichtig, sich von der breiten Masse abzugrenzen: Die Darstellung von Intelligenz, Macht oder Status dienten nicht alleinig der Erhebung des Besitzers über andere menschliche Wesen. Sie hatte vor allem zum Sinn zu zeigen, dass derjenige, der sie besaß, anders war. Besonders.

Im Zuge der Digitalisierung hat die Bedeutung personalisierter Anwendungen und Services rasant zugenommen. Niemand will „Einer von Vielen“ sein, digitale Anwendungen jedoch „Eine für Viele“. Um dem Kundenanspruch in diesem Punkt gerecht zu werden, führt kein Weg an einer Individualisierung vorbei. Diese Notwendigkeit wird auch für Apps und Dienstleiter spürbar, welche sich auf digitale Weise mit der Finanzwelt auseinandersetzen. Online Banking ist längst keine bahnbrechende Neuerung mehr, jedoch könnte es zu einer werden. Da die Bedürfnisse der Kunden nicht deckungsgleich sind, könnte eine indviduelle, auf persönliche Interessen und Notwenidgkeiten abgestimmt Beratung, oder schlicht eine durch den Nutzer veränder- und anpassbare Smartphone-Anwendung, dazu führen, dass die digitale Finanzwelt wieder an Schönheit gewinnt.

Sehen wir etwas Schönes, so regt dies das Belohnungssystem im Gehirn an. So spielen neben Nutzerfreundlichkeit und dem Mehrwert für den Kunden, auch der Stil und das Design der Anwendungen eine essentielle Rolle. Stichwort „Schönheit des Stils“. Diese ist zwar ebenfalls meilenweit von einer eindeutigen Definition („Was gilt als schöner Stil?“) entfernt, jedoch lässt sich basierend auf Nutzerzahlen und -rezensionen eine mehr oder weniger eindeutige Evaluation dieser durchführen. Schön ist das, was dem Kunden gefällt.

Banking ist so vieles: verpflichtend und essentiell, aufwendig und zeitintensiv. Die Frage, die sich seitens der FinTechs und Banken im Digitalisierungsprozess gestellt werden muss, ist die nach der Linderung der „Kundenlast“. Wie geben wir unserem Kunden mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens? Denn wer hilft, Schönheit zu kreieren, kann sich selbst in ihrem Licht sonnen.

Neben Optik und Service existiert eine weitere Ebene der Schönheit: Das schöne Gefühl von Sicherheit. Denn wer um die Achtung seiner persönlichen Daten weiß, ist gleichzeitig bereit, mehr von ihnen zu offenbaren und Banken und Dienstleistern so die Möglichkeit zu bieten, besser auf individuelle Notwendigkeiten einzugehen. Vertrauen ist nicht nur schön, sondern auch ein fruchtbarer Boden für eine Früchte tragende Zusammenarbeit. Denn im „beautiful Banking“ stehen Kunden und Berater sich gleichwertig als Partner gegenüber.

Mission possible!

Was ist also „beautiful Banking&“? Was ist Schönheit? Und wie lässt sich diese im Banking der Zukunft integrieren und messen?

Ein neues Zeitalter erfordert neue Regeln. Lassen Sie uns unsere eigenen kreieren.

Die Schönheit der Finanzwelt liegt in den „Drei S„: Style, Service, Safety.

Ohne optische Attraktivität, keine Schönheit, Ohne auf den Kunden zugeschnittene, zeitsparende und „schmerzlindernde“ Dienstleistungen und Beratung, keine Schönheit. Und zu guter letzt, die Datensicherheit. Diese ist im digitalen Zeitalter wichtiger denn je. Kundendaten sind ein inmaterieller Wert enormen Potenzials, den es vor Missbrauch zu schützen gilt. Safety first.

Doch bei aller Individualisierung, Sicherheit und Optik, gibt es noch etwas, das fern von Schönheit liegt, und trotzdem positive Gefühle hervorruft: Die Entdeckung des „ungewohnten Anderen“, sprich unsere Neugier und die Abenteuerlust. Mag „abenteurlich“ nicht die erste Assoziation sein, die das Nutzen einer neuen App hervorruft, so öffnet uns Smartphone in diesem Moment nichtsdestotrotz die Tür zu etwas Neuem. Hoffentlich zum „beautiful Banking“ der Zukunft.

Ihr Download ist bereit.