Handtaschen als richtige Vermögensanlage – Wie Frauen aus ihren Interessen Kapital schlagen

OWNLY

22. März 2017

Was früher ein hübscher Gebrauchsgegenstand war, gilt heute bereits für einige als ernstzunehmende Assetklasse. Handtaschen sind mehr als stilvolle Accessoires und werden bei Auktionen mittlerweile wie Kunstgegenstände gehandelt. Die tiefe Verbindung von Frauen zu ihren Handtaschen ist nicht unbegründet, das Lieblingsaccessoire ist mehr als ein hübscher Alltagsbegleiter.

 

Luxushandtaschen bekannter Modehäuser wie Chanel und Hermès werden zu einem immer beliebteren Investment für Frauen. Handtaschen mögen vielleicht nicht zu den klassischen Geldanlagen wie Oldtimer oder Immobilien gehören. Frauen wissen jedoch schon lange um den Wert einer Designerhandtasche.

 

Mit Einführung der Bezeichnung It-Bag in den 90er Jahren entwickelten sich Damenhandtaschen zu einem begehrten Kultobjekt der Modewelt. Mittlerweile gelten viele Modelle als kluge Anlageform. Denn während Gold- und Aktienpreise schwanken, nimmt der Wert der zeitlosen Accessoires offenbar nicht ab. Dem Online-Händler Baghunter zufolge steigt der Wert von Luxushandtaschen stetig, und das sogar in Krisenzeiten. So lag die Rendite der bekannten Birkin Bag von Hermès zwischen 1980 und 2015 bei 14,2 % p.a. (der Wertzuwachs von Aktien lag bei 8,65% p.a.), was einem Wertzuwachs von über 500 % entspricht. Damit hat die Handtasche einen stabileren Wertzuwachs als Gold und Aktien gezeigt. Und auch andere Modelle verschiedener Designer sind noch nach mehreren Jahren Besitz inklusiver Gebrauchsspuren mehrere Tausende Euro wert.

 

Die Birkin Bag aus dem Traditionshaus Hermès gilt als die wohl bekannteste Luxushandtasche. Der Preis fängt bei etwa 8.000 Euro an und kann je nach Material und Ausstattung um ein Vielfaches steigen. Die teuerste Birkin Bag wurde 2016 bei einer Christie‘;s Auktion für 270.000 Euro versteigert und gilt seitdem als teuerste Handtasche der Welt.

 

Die bekannten Hermès-Taschen können weder in Läden noch auf der Internetseite erworben werden. Wer eine Birkin Bag kaufen möchte, muss entweder treuer Hermès-Kunde sein oder auf eine Warteliste gesetzt werden und bis zu mehrere Jahre auf das gewünschte Exemplar warten. Das limitierte Angebot macht die Birkin Bag zweifellos zu einem noch exklusiveren Objekt.

 

Die hohe Nachfrage nach Luxushandtaschen ist auch ein Indikator für das Interesse von Frauen an unkonventionellen Geldanlagen. Frauen, die sich mit ihren Finanzen auseinandersetzen, handeln häufig nach persönlichem Interesse und investieren vorzugsweise in sichere Geldanlagen. So übersteigt der Wiederverkaufswert einer Luxushandtasche nicht selten den ursprünglichen Verkaufswert und macht die Accessoires damit zu einem noch attraktiveren Investment.

 

Gegenüber traditionellen Geldanlagen sind Handtaschen also keineswegs zu unterschätzen und als seriöse und profitable Anlage anzusehen. Dass Handtaschen eine kluge Investition sind, wussten auch schon bekannte Frauen wie Margaret Thatcher. Die Aprey‘;s Bag wurde zum ikonischen Kultobjekt und Machtsymbol der britischen Regierungschefin. Thatcher pflegte ihre Lieblingshandtasche bei Sitzungen auf den Tisch zu stellen, um ihre Ankunft und Autorität zu unterstreichen.

 

Und auch Fürstin Grace Kelly wusste um den Wert einer hochwertigen Handtasche. Nach ihr wurde die berühmte Kelly Bag von Hermès benannt. Die Luxushandtasche ist bis heute ein Klassiker unter den Damenhandtaschen.

 

Mit hohen Geldbeträgen werden ganze Sammlungen an ausgewählten Modellen ins Leben gerufen und als Wertanlage im privaten Kleiderschrank drapiert. Victoria Beckham soll beispielsweise rund 100 Birkin Bags im Wert von 1,5 Millionen Pfund besitzen. Nicht selten werden diese Liebhaberstücke später bei Auktionen versteigert oder sogar in Museen ausgestellt. Das weltweit größte Taschenmuseum Hendrikje in Amsterdam zeigt seinen Besuchern mit über 5.000 Stücken eine beachtliche Sammlung von Handtaschen aus dem Mittelalter bis heute. Dort können Besucher unter anderem auch die berühmte Handtasche von Margaret Thatcher sehen.

 

Frauen investieren offensichtlich richtig und beweisen mit ihrem Gespür zudem auch Fantasie, wenn es um Vermögensanlagen geht. Neben Stilbewusstsein und Weiblichkeit verkörpert eine Frau mit einer Designerhandtasche zudem auch Macht. Nicht umsonst entstand die englische Redewendung „I was handbagged by Margaret Thatcher“, die auf ihren rücksichtslosen Umgang mit anderen Menschen anspielt. In dieser Hinsicht sind Handtaschen also nicht nur hübsche Modeaccessoires, sondern Statussymbole von hohem Einfluss und Wert.

Bleiben Sie auf dem neusten Stand

Erhalten Sie als Erste(r) News zu OWNLY, unseren Produkten, zu den Fintech Highlights sowie Neuigkeiten zu den Kapitalmärkten.